jud sufferboy cds, mailorder from USA, Canada and Europe

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JUD Tech Rider 2010

Sufferboy International Press:

United Kingdom:

Toxic Pete - Mind-numbing electric rock that tears at the nerve endings as it drills itself into your head - an awesome cacophony of scintillating-rock 'n' mutilated-roll for the more deranged heavy head. ...a force that's at times scary and at others simply breathtaking...blistering modern noise with direction and control...magnificent!!!...It's melodic, it's complex, it's fuckin' ballsy!!...... gut-wrenchin' rock for the twenty-first century. Absolutely enthralling and enormously in-yer-face. Brilliant stuff this!!
Read the full article at:http://www.toxicpete.co.uk/

Holland

Aardschok Magazine (Print) Nov 08 issue #11 - Jud come triumphantly from Richmond Virginia, USA , and with their fifth studio album full of crying uptempo tracks like "bright white light" and "drained" immediately lash at the listener. After this onslaught subsides, comes the more accessible "universal". The psychedelic guitar riffs and atmospheric song portray an entirely spiritual character, therefore a very great song. And in the same style, there is much more on this record.. Incubus influences ring through in the driving "daylight", whereas the slightly neurotic "accelerate" has a more kaleidoscopic character. Devoted fans of stimulating emo must certainly give a chance to Jud. There is lots to enjoy and the production is excellent. As a colorful tip, I can recommend it as it sits between Muse and Alchemist the "cowboy song". Sufferboy is simply a great record, and with the correct support Jud should make the right connection….

Canada

Lucid Forge Usually putting the Devil, or something that looks like the Devil, on your cover art is a pretty powerful statement meant to say that you're about to listen to the Devil's music. But I can't imagine anyone calling Jud a pristine example of anything other than solid rock with no mythological affiliation one way or the other. And what is this "Suffer" in the Sufferboy they refer to? I wasn't suffering, in fact I was delighted. Normally when I see numerous music reviews from German media make me think of the guy that sings the "Berserker" song in Clerks. Not that I'm judging. But the bizarre thing about Sufferboy is that it's not anyone thing and instead seems to be a demo reel of "Here's what we can do." Take track 8 for example, it's got some biting classic punk riffs as well as hard edged lyrical delivery that makes you think for a second that you're listening to 70s punk from the streets of England; especially when the word "Sorrow" is screamed over and over again. And speaking of vintage, rewind back to "Daylight" on track 4 and have a listen to something that could have been produced for Green Day or Offspring back in the mid-90s. And call me kooky, but it almost seemed that I detected a hint of Creed in track 6's low key "Cowboy Songs." I don't know if its schizophrenia, or just a really diverse rock music pallet that Jud's operating off of, but clearly there's talent here and clearly we have a group deserving of a wider audience and acclaim. The album can get moody, and then immediately with the next track in can be up tempo and dance worthy. It can be as sullen as a rainy day, or it can rock out with the best of them. Like one of those boxes of chocolate from the famous saying, Jud's latest is a random mixed bag of deliciousness that gives something new in every bite and can quench, to a percentage, the musical tastes of fans of the Sex Pistols to fans of Nirvana. Suffer boy? Hardly.

Germany:

Intro Magazine 2008 - Nois-o-lution / Indigo / VÖ 08.08. Jud waren immer eine ganz besondere Band. Die Musik: tiefgründig, unkonventionell, originell und berührend. Von 1996 bis 2001 hauten sie vier Alben und viele eindringliche, atmosphärische und inspirierende Auftritte raus. Danach Riss das Band, das Signal wurde schwächer, die Bandmitglieder verstreuten sich auf andere Projekte wie Mondo Generator, Amen, The Fullbliss oder wandelten auf Solopfaden. Jud waren eine Perle im CD-Regal – ansonsten aber leider Geschichte. Als ich „Sufferboy“ entdeckte, lief mir richtiggehend ein Schauer über den Rücken. Nach fast acht Jahren wollte ich unbedingt teilhaben an der Auferstehung dieser genialen Band. Los ging’s. Und danke! Jud setzen mit ihren schweren Gitarren, dem großen kratzigen Sound und den klagenden Hymnen genau dort an, wo sie aufgehört hatten. Dennoch bleibt es unglaublich schwer, Juds Musik zu kategorisieren. Mich erinnern sie immer an die unkonventionelle Genialität von Mother Tongue oder an all das, was die „Desert Sessions“ stark macht. Auf jeden Fall aber transportiert ihre Kunst maximale Emotionen. Intensität gibt’s in der kleinsten Hütte, im spartanischsten Line-up.

Stardust Magazine 2008 - JUD sind zurück und haben einen ganz fetten Brocken im Gepäck. Vor 12 Jahren veröffentlichte das ursprünglich aus Virginia stammende Trio „Something Better“, ihr Debüt. Und 2001 erschien mit „Perfect Life“ ihr vorerst letztes Album. „Sufferboy“ folgt nun nach Jahren als fünftes Studioalbum. Der Opener ´Bright White Light´ stimmt direkt auf die nachfolgende höllische Party ein, der Teufel auf dem Cover deutet es bereits an. Stonige Gitarrenriffs, die übersteuerte Stimme von Sänger David Clemmons und die pure Energie des Songs spiegeln die Explosionsgefahr von „Sufferboy“ wieder. Mit ´Drained´, dem zweiten Track des Albums, geht es ansatzlos weiter mit dem apokalyptischen Rock, man staunt bereits ob des vorgelegten Tempos, als die Band im Chorus noch locker eine Schippe drauflegt. Erst im dritten Track ´Universal´ legen JUD eine kurze Pause ein, um mit ihrer Fake- und Anti-Major-Hymne kurz der Industrie den Mittelfinger zu zeigen. Eine willkommene, wenn auch nicht minder noisige Unterbrechung und die Band nimmt schon wieder im nächsten Song leicht an Tempo auf. Mit ´Daylight´, einem Statement in Sachen Rock, dass selbst Dave Grohl schlucken lassen dürfte. Im verbleibenden Teil des Albums sorgt die Band für musikalische Abwechslung und bieten mit ´The Maggots´ einen etwas harmonischeren Track, bevor sie bei ´What Are You Made For´ nochmal die Muskeln spielen lassen. Die Kreativpause die JUD sich als Band in letzter Zeit genommen hatte, scheint ihnen sehr gut getan zu haben. Mit „Sufferboy“ dürfte die Aufmerksamkeit der Band gegenüber sehr schnell und sehr deutlich steigen, ein Album wie aus einem Guß. (OBO)
13/15 Punkte

Uncle Sally's Magazine 2008 - Ah, die Herren von Jud, setzen Sie sich. Also, ich spüre ganz eindeutig den Fortschritt, den wir zusammen seit den letzten Sitzungen gemacht haben. Wenn ich da nur an ihr vorletztes Album "Chasing California" denke, meine Güte! Die klangen Sie ja, als ob Sie am liebsten im Erboden versinken würden. Und nun höre ich Ihre neue Scheibe und denke: das rockt! So sagen das doch die jungen Leute von heute? Dieser Druck, diese Dynamik, diese Lust auf Energie und Libido. 13 rauchende, runde Rocker, die nicht im eigenen Saft schworen, sondern dem Leben grimmig die Stirn bieten. Psychedelisch! Das hat sich ja schon auf Ihrem letzten Album angedeutet. Gut, eine fröhliche Partyband wird wohl nie aus Ihnen werden. Aber Menschen, denen pausenlos die Sonne aus dem Allerwertesten scheint, werden niemals große Kunst erschaffen. Meine Herren, wir sind auf einem guten Weg. Wir sehen uns dann beim nächsten Album.

Gordon Gernand Sallys 7/8 2008

www.sellfish.de Mal ehrlich: Wer sich ein so scheußliches Cover erlaubt, muss sich seiner Sache (der Musik) ganz schön sicher sein. Die positive Nachricht: JUD können sich ihrer Sache ganz schön sicher sein. Das Trio, das sich seit 1996 - wenn auch in wechselnder Besetzung - dem Stonerrock verschrieben hat, kehrt nach fast sieben Jahren Funkstille und diversen Nebenbeschäftigungen wieder zurück auf die Veröffentlichungsbühne. Der Beweggrund dafür wird wohl vor allem der sein, dass Frontmann David Clemmons nicht anders kann. Er muss Musik machen. Zuletzt tat er das vor allem in Form von Soloalben oder als Mitglied bei artverwandten Kombos. Jetzt ist dem Herren, dessen Erstwohnsitz inzwischen Berlin und nicht mehr L.A. heißt, aber anscheinend wieder nach Band und nach Führungsanspruch. Zum Glück kann man da nur sagen, denn was JUD auf „Sufferboy“ abliefern verdient das Prädikat „fantastisch“. Fantastisch deswegen, weil die 13 Stücke des Albums zunächst völlig gewöhnlich klingen, nach bewährter Stonerrock-Hausmannskost mit all den bekannten brachialen Riffs, der typischen Melodieführung und einer ordentlichen Portion Wut in den Vocals aufgebaut sind und trotzdem so zielgenau alles richtig machen, dass am Ende wenig Platz für Kritik bleibt. Der Sound erinnert an klassische 90er-Stoner-Bands aus den USA, wie auch stellenweise an die hochgeschätzten Blackmail, der Gesang vor allem in den zornigen Momenten an einen Dave Grohl, dem man ein bisschen die Großspurigkeit genommen hat. So klingt eine schlichte aber effektive Rockplatte. Zurückgelehnt wird sich selten, meistens ist die Energie der Weg und das weichgeklopfte Rock n’ Roll-Brett das Ziel, wie „Drained“ oder „Asylum“ beweisen. Aber auch poppige Elemente sind immer mal wieder erlaubt, wenn Clemmons zum ganz großen Refrain anhebt oder ein vor Pathos triefendes Stück wie „The Maggots“ zielsicher nach über fünf Minuten nach Hause fährt. Den Progrock der Vorgängerband Damn The Machine lässt man außen vor und macht damit diesmal alles richtig. So klingt ein Comeback, wenn eine Band spürbar mehr will.

Bewertung: 8 von 10 Sternen Juli 2008

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Rock Hard Magazine Playlists (3 Writers top 5!!!):

Rock Hard Magazine - Review:



www.wasteofmind.de Jud - Sufferboy (Nois O Lution)

Nach vier guten bis sehr guten Alben konnten sich Jud zwar denken, dass ihre Fanbasis sie bestimmt nicht so schnell hängen lässt; einfach mal sechs Jahre Pause einzulegen war trotzdem ganz schön mutig. Gut, Bandkopf David Clemmons blieb zwischendurch zwar aktiv, spielte Solo-Shows und versuchte sich an Folk und Singer/Songwriter; seine Hauptband ersetzen konnte er so aber nicht. Aber letztendlich: Was solls. Die Wartezeit war zwar ewig, das Endergebnis ist dafür aber auch verdammt beeindruckend ausgefallen. "Sufferboy" ist gleichermaßen das wütendste, düsterste, vor allem aber: energetischste Album der Wahl-Berliner. Man nehme etwa "Drained": Schnell, melodisch, ein wahrer Strudel, der einen mitreißt und trotz textlicher Depression so weit nach vorne treibt wie nur eben möglich - selten klang Verzweiflung mehr nach Aufbruch. Aber Jud beherrschen diesmal die komplette Klaviatur der Gefühle: "Universal" ist eine wunderbar athmosphärisch-dichte Halb-Ballade; "Accelerate" gibt sich gleichermaßen progressiv und psychedelisch - und nervt trotzdem nicht; "Cowboy Song" klingt dem Namen entsprechend ein bisschen nach Stoner und Bikes - und dann aber doch wieder wie nachdenkliche Blackmail. Der eine oder andere eher durchschnittlich-solide Riff-Rocker mag auchd abei sein, trotzdem gilt: Die 13 Songs sind ebenso variabel wie homogen; gleichzeitig klassisch-antiquierter Rock und doch voll auf der Höhe der Zeit. Selbst wenn sich also der eine oder andere Fan über die Jahre von den Jungs verabschiedet haben sollte: "Sufferboy" ist gut genug, um viele neue Hörer ins Boot zu holen.

Tito Wiesner 7.5/10
Juli 2008

www.triggerfish.de Der Phönix aus der Asche... zumindest für die vielen Fans, die diese Band vor sechs Jahren hinterlassen hat. 1996 kam das erste Album "Something Better" heraus und bekam beste Kritiken, vier weitere folgten und ließen JUD zum Hoffnungsträger, Geheimtipp und einer der Bands werden, auf die man hoffte... dann ging alles auseinander. David Clemmons spielte Solo Shows und veröffentlichte unter eigenem Namen und als "The Fullbliss" einige Alben, die alle im Bereich Folk, Country, Singer/Songwriter anzusiedeln waren. Nun ist er mit JUD zurück und das neue Album setzt dort an, wo man mit "Perfect Life" aufhört - Spannende dunkle Songs, voller Energie, voller Kraft. Die Riffs sind unverkennbar geblieben. Schwere Gitarren, große Sounds, kratzig, treibend. "Sufferboy" wurde von Jon Caffery produziert, der seine Finger bei Alben von Joy Division im Spiel hatte, aber auch andere "Factory" Bands oder die Einstürzenden Neubauten unter seine Fittiche nahm. Ursprünglich aus Virginia/USA, gründeten drei Schulfreunde die Band aus der Asche der Progrock Combo Damn The Machine. Ihr Ziel vor Augen gingen sie nach Los Angeles, von dort dann auf zahlreiche US- und Europa-Touren, bei denen David Clemmons (Gesang/Gitarre) letztendlich nicht nur sein Herz in Berlin verlor und somit seitdem zwischen den Kontinenten pendelt, sondern es änderte sich auch die Besetzung der Band - wobei 2/3 der aktuellen Besetzung schon das 98er Album "Chasing California" einspielten. (Quelle: "Noisolution" Label)

Joshua Salewski